Risikorelevante Störungsbilder verstehen

Bei diesem Kurs handelt es sich um einen Basiskurs. Im Kurs werden in drei Tagen die Grundlagen der forensisch relevanten Psychopathologie von Straftätern oder sog. Gefährdern vermittelt.

Ziele

  1. Die Kursteilnehmenden müssen sich unter den im forensischen Kontext häufig verwendeten Diagnosen und auch Risikoabklärungen etwas verstehen können;
  2. Die Kursteilnehmenden sollen Hinweise erhalten, wie bei Personen, die an entsprechenden Störungen leiden, im Arbeitsalltag professionell und möglichst risikosenkend zu intervenieren ist.»

Lerninhalte

Vermittlung von Basiswissen zur forensischen Psychopathologie mit dem Schwerpunkt der risikorelevanten Störungsbilder:

  • Begriffsklärung: Akzentuierung, Diagnoseschwelle, Diagnose,  Syndrom, Symptom, gesund/krank vs. gefährlich/ungefährlich
  • Wichtige deliktrelevante Störungsbilder und ihre „Symptome“ (ICD F1, F2, F3, F6, F7, DSM Achse 1 und Achse 2)
  • Psychopathy nach Hare
  • Risikosenkende Interventionen bei deliktrelevanten Störungen in der Therapie und im Vollzugsalltag (exemplarisch)
  • Professionelles Umgehen mit deliktrelevanten Störungen im Arbeitsalltag (exemplarisch)

Didaktisches Konzept / Methoden

  • Theoretische Inputs
  • Fallbeispiele
  • Ev. Filmausschnitte
  • Gruppenarbeiten
  • Diskussionen
  • Selbststudium
  • Lernzielkontrollen

 

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